Katzentransport in die Tierarztpraxis

Katzentransport

Um eine Katze sicher zu transportieren, braucht man eigentlich nicht viel.
Man braucht:
Einen Katzenkorb.
So einfach ist das.

Diese gibt es in verschiedenen Varianten:
Variante 1 -> Der Weidenkorb -> NEIN!
Der Weidenkorb ist für die Katze total toll, denn sie ist von allen Seiten gut geschützt und man bekommt sie nicht einfach so heraus. Wenn man also einen Umzug in eine neue Umgebung plant, ist ein Weidenkorb eine tolle Idee.
Für den Besuch beim Tierarzt aber weniger gut geeignet, weil wir (also die bösen Leute, die die Katze anfassen und untersuchen wollen) in die sichere Höhle greifen und die Katze irgendwie heraus zerren müssen. Wenn die Katze uns beim Reingreifen nicht schon gezeigt hat, wessen Höhle das ist, dann krallt sie sich beim Herausheben im Weidengeflecht fest und verletzt sich womöglich noch an einer Kralle! Dann doch bitte lieber:

Variante 2 -> Kunststoffkorb -> JA!
Kunststoffkörbe gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Zum Beispiel mit Gitter- oder Kunststofftüren oder mit Türen vorne oder oben. Die meisten Kunststoffkörbe kann man auch in Deckel und Unterschale teilen, was den Besuch beim Tierarzt für alle am entspanntesten macht.
Die Katze sitzt in der sicheren Höhle und wenn es losgeht, muss niemand reingreifen, sondern der Korb wird von oben geöffnet und kann auch genauso schnell wieder verschlossen werden, wenn die Untersuchung vorbei ist.

Eine Alternative bietet Variante 3 -> Transporttaschen
Bei Transporttaschen sollte man auf jeden Fall mehr auf die Funktionalität als auf das Design achten. Die Taschen sollten stabil verarbeitet sein, damit sie nicht über der Katze zusammenfallen.

Aber egal, ob Kunststoffkorb oder Transporttasche:
Für den Transport ist eine geeignete Transportmöglichkeit zu wählen!

„Aber unsere Katze mag ihre Transportkiste nicht!“
Das hören wir auch sehr oft. Man kann Katzen die Angst vor der Kiste nehmen, indem man sie einfach ohne Tür und mit einer Kuscheldecke ausgestattet als Rückzugsmöglichkeit in der Wohnung stehen lässt. Vielleicht mal ein paar Super-Leckerchen reinlegen und am nächsten Tag schauen, ob sie noch da liegen.
So verbindet die Katze mit der Kiste nicht den Besuch zum Tierarzt und geht freiwillig rein.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen ohne einen geeigeneten Korb von ihren Tierbesitzern zu uns gebracht werden.

Da wird Minka auf dem Arm getragen, Mäxchen sitzt in einem offenen Einkaufskorb oder Peterle liegt in einem Pappkarton.

Man stelle sich nun Folgendes vor: Minka – auf dem Arm ihres Herrchens; komplett ohne Leine, Halsband, Geschirr oder Korb – erschreckt sich auf dem Weg vom Auto in die Praxis. Herrchen kann in so einem Moment nicht schnell reagieren und deshalb läuft Minka auf die Straße oder krallt sich panisch in Herrchens Gesicht fest.
Und auch in der Praxis selbst ist eine freilaufende Katze in Gefahr, da es auch vorkommen kann, dass sich Hund und Katze das Wartezimmer teilen müssen.

Da kann Minka zuhause noch so verschmust und zutraulich sein, draußen in fremder Umgebung sind Stress, Angst und Panik vorprogrammiert.
Katzen kennen bei Panik weder Freund noch Feind!

Also liebe Katzenhalter: Sicherheit geht vor! Ihrem Tier zu liebe.